Spuren an der Wand. Graffiti im Siebten
Georg Poechhacker am 09 Feb 2009 | Kategorie: Radio
Gestaltung: Georg Pöchhacker
Die Stadt bewegt sich, weil wir uns in ihr bewegen.
Unsere Bewegung ist das Hinterlassen von Spuren.
„Ich schnitt’ es gern in alle Rinden ein,
Ich grüb’ es gern in jeden Kieselstein,…
…Ich möcht’ es sä’n auf jedes frische Beet,
Mit Kressensamen, der es schnell verrät,
Auf jeden weißen Zettel möchte ich’s schreiben:
Dein ist mein Herz und soll es ewig bleiben.“
Graffiti meint heute eine unüberschaubar große Anzahl verschiedenartigster Gestaltungen von Hinterlassenschaften an Hauswänden, Telefonzellen, Toiletten. Meist anonyme, textliche Mitteilungen, genauso wie bildnerische Ausformungen mit künstlerischem Anspruch.
Anhören: [Teil 1] [Teil 2] [Teil 3] [Teil 4] [Teil 5]
Links:
Institut für Graffiti-Forschung
http://www.migration-boell.de/web/integration/47_2025.asp
Literaturempfehlung:
Thomas Northoff: Graffiti. Die Sprache an den Wänden (2005), Löcker Verlag Wien
Norbert Siegl: Graffiti-Enzyklopädie. Von Kyselak bis HipHop-Jam (2001), Österreichischer Kunst- und Kulturverlag
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