Spuren an der Wand - Graffiti im Siebten
Andreas Zinggl am 22 Jun 2009 | Kategorie: Radio
Wiederholung vom 9.Februar 2009
Gestaltung: Georg Pöchhacker
Die Stadt bewegt sich, weil wir uns in ihr bewegen.Unsere Bewegung ist das Hinterlassen von Spuren. Graffiti meint heute eine unüberschaubar große Anzahl verschiedenartigster Gestaltungen von Hinterlassenschaften an Hauswänden, Telefonzellen, Toiletten. Meist anonyme, textliche Mitteilungen, genauso wie bildnerische Ausformungen mit künstlerischem Anspruch.
„Ich schnitt’ es gern in alle Rinden ein,
Ich grüb’ es gern in jeden Kieselstein,…
…Ich möcht’ es sä’n auf jedes frische Beet,
Mit Kressensamen, der es schnell verrät,
Auf jeden weißen Zettel möchte ich’s schreiben:
Dein ist mein Herz und soll es ewig bleiben.“
Anhören: [Teil 1] [Teil 2] [Teil 3] [Teil 4] [Teil 5]
Links:
Institut für Graffiti-Forschung
Colorstore Vienna
Streetart-Galerie Inoperable
BUSK
Rabbit Eye Movement
http://www.migration-boell.de/web/integration/47_2025.asp
Literaturempfehlung:
Thomas Northoff: Graffiti. Die Sprache an den Wänden (2005), Löcker Verlag Wien
Norbert Siegl: Graffiti-Enzyklopädie. Von Kyselak bis HipHop-Jam (2001), Österreichischer Kunst- und Kulturverlag
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