Karl Farkas - Der Mann, den man das “Lachen des Jahrhunderts” nannte
Georg Poechhacker am 05 Nov 2009 | Kategorie: Radio
Gestaltung: Leila Angeba
Neustiftgasse 67-69. Über dem Eingangstor des Hauses hat die Kulturgemeinde Neubau ein Schild anbringen lassen:
“Lob kann man sich erkaufen. Neid muss man sich verdienen.
Wohnhaus von Prof. Karl Farkas, Kabarettist und Autor, geb. 28.10.1893 - gest. 16.5.1971.”
Nach einem nicht ganz freiwillig bewegten Leben, einem Leben voller Arbeit, aber auch einem Leben voller Erfolge noch zu Lebzeiten - in Wien für einen Künstler keine Selbstverständlichkeit - hat in diesem Haus der Schriftsteller, Schauspieler, Regisseur, Drehbuchautor, Zeichner und Kabarettist Karl Farkas seit seiner Rückkehr aus dem Exil bis zu seinem Tod gelebt. Während seine Zeichnungen und Gedichte in Vergessenheit geraten sind, erinnern sich dank Radio und Fernsehen viele noch recht gut an die Sketches, besonders an die Doppelconferencen mit Ernst Waldbrunn.
Nicht weit vom Wohnhhaus wurde ein Park nach Karl Farkas benannt. Ein so genannter Baulückenpark ist es, dort wo in der Burggasse Häuser mit den Nummern 78 und 80 stehen würde. Eine Seltenheit im dicht verbauten Bezirk. Kürzlich wurde der “Beserlpark” unter reger BürgerInnenbeteiligung neu gestaltet.
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