Wiederholung vom 26.Februar 2007

Margarethe Lutz, Bildhauerin in der Kirchengasse, war eine der letzten Patientinnen von Sigmund Freud.
Weil ihr fast jeglicher Umgang mit Gleichaltrigen verboten war, ersann Frau Lutz in ihrer Jugend in der Zwischenkriegszeit allerlei Spiele, um sich die Zeit zu vertreiben. Die neugierigen Nachbarn beobachteten das durch das Fenster und erklärten das arme Mädchen für verrückt. Der Hausarzt sandte Frau Lutz daraufhin zu Sigmund Freud, was ihr Leben entscheidend ändern sollte. Auf ärztliche Verordnung durfte sie nun endlich auch alleine ausgehen, in die Oper, ins Theater und sogar zum Skifahren. Nur ein Jahr später, im zarten Alter von zwanzig Jahren, heiratete sie.
Anhören: [Teil 1]
Musik: Tschaikowsky: Der Tanz der Zuckerfee, Schostakowitsch: Suite für Jazzorchester Nr. 2, Lilian Harvey und Willy Fritsch: Wir zahlen keine Miete mehr
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