Die FLEISCHEREI und die UTOPIEN
Judit Wlaschitz am 16 Feb 2009 | Kategorie: Radio
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Gestaltung: Judit Wlaschitz
In der Kirchengasse 44 liegt ein innovatives Theater, das Projekt Theaters Studio, genannt die FLEISCHEREI. FLEISCHEREI deshalb, so die Leiterin des Theaters, Dr. Eva Brenner, weil die derzeitige neoliberale Globalisierung vielen Menschen “ins Fleisch schneidet”. Und das sollte mit theatralischen Mitteln immer wieder aufgezeigt werden. Das Theater thematisiert bewußt gesellschaftspolitische Themen und tritt einer vereinheitlichenden Theaterkonzentration auf nur große Häuser lautstark entgegen.
2008 diskutierten 5 Abende lang bekannte Persönlichkeiten über Utopien von damals und heute aus Anlaß des 40-jährigen Jubileums der sog.´68-Bewegung. Zeitzeugen und junge Menschen waren gekommen, um ihre Sicht von Utopien darzulegen.
Sie hören einen Querschnitt aus allen 5 Diskusionen: Michel Cullin von der Diplomatischen Akademie, Gabriele Michalitsch, feministische Ökonomin, Albert Wirthensohn von ATTAC, Heide Hammer, Autorin des Buches “Revolutionierung des Alltags - Auf der Spur kollektiver Widerstandspraktiken”, Ronald Pohl, Kulturredakteur von “Der Standard”, Walter Schwarz, Arbeiter, der 1947 in die KPÖ eingetreten ist, die Grafikerin und Performancekünstlerin Lore Heuermann, Theaterleiterin Dr. Eva Brenner, die Studentin Nora Skrabanja, Peter Kreisky, und der Kurator der Diskussionen, Alexander Emanuely-Schürmann. Der Moderator der Abende - Radovan Grahovac - begleitet das Gespräch.
Anzuhören:[Stream]
Mitarbeit: Marton Baksai
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