Wir danken Gustav Glaser

Ein grüner Twingo mit viel Inhalt: Im 7. Bezirk kannte man Gustav Glaser als streitbaren Bezirksrat, der sich gegen die Verbauung von Freiflächen und für mehr Freiraum für Jugendliche (Stichwort cult.café) einsetzte.

Lebensqualität in der Stadt war ihm aber quer durch die Bezirke ein Anliegen.Erst vor einigen Monaten brachte er, gemeinsam mit Evelyn Klein, den Band: Peripherie in der Stadt. Das Wiener Nordbahnviertel. Einblicke, Erkundungen, Analysen. (StudienVerlag) heraus.

Seit den 1970er Jahren war Gustav Glaser als Jugendbetreuer am Rennbahnweg und in Alterlaa tätig, er leitete ein Jugendzentrum, war später Betriebsrat und – egal in welcher Funktion – immer politisch rührig.
Im Jahr 2001 erzählte der Mitarbeiter des Vereins Wiener Jugendzentren (für die Sendung „Orangeade – das Magazin der Wiener Jugendzentren“, die bis 2006 auf Radio Orange lief)  eine seiner Lieblingsgeschichten: die geniale Story des „Feldbabel Rudl“, einer legendären Lichtgestalt Transdanubiens. Untertitel: Die sozialpädagogische Intervention.

In der Nacht von 1. auf 2. April 2007 ist Gustav Glaser seinem Krebsleiden erlegen.

[Teil 1]