Gestaltung: Johannes Knierzinger

Der Radiomoderator Günther Schifter über seine Zeit als Schlurf während des Zweiten Weltkrieges.

Mit den Schlurfs gab es schon ab den Dreißigern eine Subkultur in Wien, die mit heutigen, kulturell primär auf die USA ausgerichteten Jugendgruppen vergleichbar ist. Damals machte sich mit der Verbreitung von amerikanischer Musik und vor allem amerikanischen Filmen erstmals die amerikanische Lässigkeit, aber auch ihr viel impulsiverer Zugang zur Musik in Europa breit. In diesem Beitrag versuchen wir, den Anfängen dieses neuen Lebensgefühls, das bis heute bei uns prägend ist, ein bisschen näherzukommen. Der Radiomoderator Günther “Howdy” Schifter hat uns dazu in seine umfangreiche Plattensammlung gebeten, erzählte von seiner Zeit als Schlurf bzw. Swing und spielte natürlich jede Menge gute Musik.
[Teil 1] [Teil 2]
Musik: John Williams - Cantina Band (Starwars IV), Raymond Scott - Twilight in Turkey, Lionel Hampton - Taste of Honey, Bert Ambrose - Ah! Sweet Mystery Of Life, Harry James - September Song, Helmuth Qualtinger - Der g’schnupfte Ferl, Ernst van t’Hoff - Alles wird gut, The Washingtonians - Soliloqui, L. Hampton - The Huckle Buck, Caroll Gibbons - Broadway Melody.

Wir möchten uns recht herzlich bei Günther Schifter für die Hilfe bei der Auswahl der Musiktitel bedanken. Es gibt übrigens auch eine CD mit einer kurzen Selbstbeschreibung seines Werdeganges und natürlich noch mehr Swing: “Howdy! Günther Schifter”, herausgegeben von der Österreichischen Mediathek.