Gestaltung: Elle Macchietto della Rossa

Nachrichten von friedlichen Demonstrationen waren Mitte September Hauptthema aller Medien. Aus den Tageszeitungen sind die Titelseiten-Beiträge über Burma mittlerweile vollständig verschwunden. Was ist geschehen? Wie die Situation in Burma aussieht, wurde in einem Burmaabend in der Föderation für Weltfrieden am 9. Oktober in der Seidengasse 28 in 1070 Wien von vier Burmaexperten erörtert.


Hat sich die explosive Lage in Burma also wieder entspannt? Haben die Mönche, die die Demonstrationen Mitte September angeführt haben, die Gefängnisse wieder verlassen und beten nun wieder zurückgezogen in ihren Klöstern? Haben die Generäle der Militärjunta eingelenkt und sich auf Gespräche mit der Opposition und der Bevölkerung geeinigt?

Über die Lage in Burma sprechen Dr. Helmut Lukas, Mitarbeiter der Österreichischen Akademie der Wissenschaften, in der Forschungsstelle Sozialanthropologie. Außerdem sprechen die Burmaexpertin Gabriele Schaumberger. Sie ist Vorstand des Vereines Ethnosphere, der sich um Soforthilfe und Bildung für Flüchtlinge aus Burma kümmert. Die Exilburmesin Dr. Khin Lützow teilt ihre Einschätzungen für die gegenwärtige Situation Burmas mit. Und die Leiterin des Austrian Burma Centers, die Kulturanthropologin Magistra Margot Pires, beginnt diesen Radiobeitrag mit einer Einführung in das Land Burma.

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Buchtipp:
Amitav Ghosh: “Zeiten des Glücks im Unglück. Indische Augenblicke.”,
2006 erschienen im Karl Blessing Verlag

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